Einladung zum Pressegespräch

 

Am Mittwoch, den 30. Mai 2007

Um 11 Uhr:

Großer Saal

im Literaturhaus, Fasanenstraße 23, 10719 Berlin

„Quartier für Bush & Co. im dauer-„arisierten“ Kempinski

Mit dem Bruder von Mela Kempinski, Fritz Teppich und anderen Zeitzeugen, Moderation: „Dr. Seltsam“ (d.i. Wolfgang Kröske)

Es laden ein: Fritz Teppich, Pfarrer Ton Veerkamp, Jüdische Zeitung

 

Der Kempinski-Polit-Krimi

 

Die Dauer-„arisierte“ Firma Kempinski war ungeachtet zahlreicher Judenmorde während der Nazi-Zeit von heutigen höchsten Bundesstellen anläßlich des Welt-Wirtschafts-Gipfel zum abgezäumten Reservat für ausländische Spitzenteilnehmer bestimmt worden.

Dieser Vertrauensbeweis für ein schwerst Hitler-belastetes „Entjudetes“ Unternehmen erfolgte trotz Deportation jüdischer ZwangsarbeiterInnen von seinerzeitiger Firmenzentrale in Berlin-Mitte in östliche Vernichtungslager im Winter 42/43.

Schon zuvor war gegen Ende der Weimarer Republik Aschingers Hotel „Kaiserhof“, dass der Hotel-Betriebs-AG unterstand, Hitler als Berliner Hauptquartier zur Verfügung gestellt. 1937 wurde das Gros der Kempinski-Betriebe im Reich, dem Aschinger-Konzern per

Arisierung ausgeliefert und die kleine Auslands-Niederlassung Kempinksi O.H.G. in Amsterdam in die Tätigkeit des Reichs-Sicherheitshauptamts (RSHA) einbezogen.

1944, nach Stalingrad und der aliierten Landung in Italien, als der Krieg für Deutschland als verloren galt, wurde der SS-Obergruppenführer und NS-Stratege Kaltenbrunner Chef des RSHA.

Er entwickelte für die Nachkriegszeit eine Strategie, dank der Deutschland mächtig bleiben sollte. Dazu gehörte: Kempinski wurde dem Nazi-Agenten-Steinke übereignet, der Restaurant-Betrieb wurde zum Ausgangspunkt einer Hotel-Luxus-Kette umgebildet und am Berliner Kurfürstendamm ein sogenanntes Kempinski-Hotel eingerichtet. All dies erfolgte unter Verbindung mit US-Kapital.

So wurde die Dauer-„arisierte“ Firma Kempinski in schnellem Aufstieg zum Flagschiff der bundesrepublikanischem Luxus-Hotel.

Im Zuge der Veränderungen wurde die Familie des Miteigentümers Hans Kempinski ihrer Erbrechte beraubt.

Am 4.12.2006 wurde auf Beschluß des Deutschen Bundestages das beantragte Petitionsverfahren kurz und bündig als „beendet“ erklärt.

Parallel wurde das auf Betreiben des SS-Obergruppenführers und Chef des RSHA Kaltenbrunner gegründete schwerst-belastete Hotel zum Reservat für Bush, Sarkozy und Co. erklärt.
 

Porträt: Fritz Teppich (Jüdische Zeitung)


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